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Path: Chile > Coquimbo > Leisure, sport and travel > Sport trip

SEGELREISE (Sport trip), Choapa, Coquimbo, Chile

Article info
Article name
SEGELREISE
Reference num.
6664
Address
Kap Hoorn
Region
Coquimbo
Main city
Choapa
 
Contact info
Name / Firm
Kapner Gabriela
Address
Schaffenbergstr. 2841352, Korschenbroich
Primary telephone
492161-640475
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Description
Kap Hoorn & Gletscher - 14 Tage / 13 Nächte - Ushuaia - Puerto Williams - Kordilleren (Darwin-Range) - Kap Hoorn - Puerto Williams - Ushuaia. Ein aussergewöhliches Revier: der Beagle-Kanal, die Isla Navarino, die Darwin Kordilliere, das Kap Hoorn. Eine Reise in das Märchenland Tierra del Fuego. Eine Reise ans Ende der Welt. 1. Tag: Ankunft in Ushuaia und Begrüssung an Bord der Segelyacht Santa Maria im Yachtclub AFASyN. Gelegenheit zum Bummel durch die südlichste Stadt der Welt. Die Kojen werden verteilt, das Reisegepäck verstaut. Die technischen Einrichtungen der Yacht sowie die Sicherheitsvorkehrungen an Bord werden erklärt. 2. Tag: Leinen los. Wir passieren, zum Greifen nah, die Isla de los Pajaros, eine Kormorankolonie, und die Isla de los Lobos, eine Kolonie von Seelöwen im Beagle-Kanal. Nach 28 sm erreichen wir Pto. Williams. Die letzten Nachfahren der Feuerland-Indianer leben hier in der kleinen Siedlung Ukika. Wir können nahegelegene Biberbauten bewundern oder uns im Martin-Guisinde-Museum über Natur und Yamana-Indianer informieren. Am Abend gibt es ein typisches patagonisches Asado. Im Yachtclub lassen wir beim pisco sour den Tag ausklingen. 3. Tag: Wir segeln weiter im Kanal, vorbei an kleinen Estancias und dem Wrack eines gestrandeten Frachters bis Puerto Toro. Vor 100 Jahren als Verwaltungszentrum des südlichen Feuerlandarchipels gedacht. Nach dem Ende des Goldrausches wurde es auch in Toro wieder ruhig. Heute nutzt die lokale Fischerflotte den Hafen als Stützpunkt. Mit etwas Glück können wir hier 'Centolla', die Königskrabbe, fangfrisch eintauschen. 4. Tag: Abhängig vom Wetter geht es nonstop über die Bahia Nassau. Wir stossen nun bis in das Herz des Wollaston Archipels vor, den Kap-Hoorn-Inseln. Noch 15 Seemeilen bis zum Kap. Wir ankern in einer geschützten Bucht und warten auf ruhiges Wetter. Ausweichziel bei schlechtem Wetter wäre die Caletta Lennox. Um die Jahrhundertwende fand hier ein ähnlicher Goldrausch statt wie in Alaska. Namen wie Caletta Oro, Goldbucht, erinnern daran. Seit 1995 wird wieder gegraben. 5. Tag: Die erste Möglichkeit wird wahrgenommen, das Kap Hoorn gerundet. Wenn möglich, besuchen wir die chilenische Leuchtturmbesatzung auf ihrer einsamen Station. In der kleinen, windumtosten Kapelle Stella Maris gedenken wir der Seeleute, die an diesem einsamen Kap, im Kampf mit den furchtbaren Elementen, ihr Leben lassen mussten. Am Abend ankern wir 10 sm weiter nördlich in der Caletta Martial. 6. Tag: Der Franklin-Kanal führt uns auf NW-Kursen hinaus aus dem Kap Hoorn Archipel. Die Ostküste der Hardy-Halbinsel bietet viele Schlupfwinkel für uns. Auch die nötige Landabdeckung, die uns vor den oft stürmischen Westwinden schützt. Viele Expeditionen des 19ten Jahrhunderts suchten hier Schutz für ihre geografischen und antrophologischen Arbeiten. 7. Tag: Unser heutiges Ziel liegt im Murray Kanal. Er trennt die Insel Hoste von der Insel Navarino. In seinem Einzugsbereich lag das ehemalige Zentrum der Yamana Kultur. Je nach Windrichtung bieten sich hier mehrere Buchten für die Nacht an. 8. Tag: Wir segeln westwärts, den Beagle-Kanal hinauf. Vorbei an kleinen Estancias, eingerahmt von der grossartigen Kulisse Feuerlands. Die schneebedeckten Berge werden höher, der Kanal enger. Wir tauchen ein in die stille Einsamkeit dieser entlegenen Gebirgskette, der Darwin Range. Ankerplatz in der Caletta Olla. 9. Tag: Spaziergang durch unberührte Wildnis zum Gletschersee mit seinen vielen Biberbauten. Weiterfahrt im Kanal, der Avenue de los Glaciares, zu Füssen der Eisriesen. Die Gletscher münden jetzt direkt ins Meer. Übernachtung im tief eingeschnittenen Seno Pia. Gletschereis treibt dicht in den Fjorden. 10. Tag: Wir erforschen den Fjord. Ausflug an und auf den Gletscher. Eine Robbenkolonie macht uns mit ihrem Gebrüll aufmerksam. Der westlichste Punkt ist erreicht. Unser Weg führt nach Süden durch den Canal Thomson. Am seinem Ausgang, der Bahia Cook treffen wir häufig auf die lange Dünung des Pazifiks. Der Kurs schwenkt 90 Grad nach Ost, hinein in den Brazo Suroeste des Beagle-Kanals. Hier gibt es verschiedene unbekannte Buchten zu erforschen. 11. Tag: Zu Fuss und Schiff stossen wir in verschiedene Fjorde vor. Hier ist noch viel Neuland zu erkunden. In der Bahia Fleuriais finden wir Schutz für die Nacht. 12. Tag: Heute Mittag erwartet uns der Gaucho Eugenio und Ehefrau Esther auf ihrer Estancia Canasaca. Ein paar Pferde stehen bereit. Wer möchte, kann die Umgebung der Estancia unter Führung von Sohn Claudio hoch zu Ross erkunden. Anschliessend erwartet uns ein rustikales Essen; Centolla-Vorspeise und gegrilltes Lamm am Spiess. 13. Tag: Wir verlassen die majestätische, einsame Bergkette, segeln zurück nach Pto. Williams. Wieder in der Zivilisation, stossen die neuen Kap Hoorniers auf ihre erfolgreiche Umrundung und die unvergesslichen Erlebnisse in den Kordillieren mit dem traditionellen Pisco-Sour an. 14. Tag: Überführung nach Ushuaia. Möglichkeit zur Bestätigung der Rückreise. Ausschlafen und Sachen packen. Wieder in der Zivilisation wird uns das Erlebte wie ein Traum vorkommen. (Die ausgedruckten Törnrouten sind nicht verbindlich. Abweichungen von den Törnrouten, bedingt durch Flaute, Sturm oder andere Gründe sind möglich.) Sea & Ice & Mountains Adventures Ltda (Simltd)ist als junges Unternehmen mit viel Elan und Begeisterung in dieser fernen Gegend aktiv. 1995 liessen sie sich im äussersten Süden Chiles nieder. Seit 1997 bietet die Firma in diesen noch weitgehend unberührten, enorm gegenseitigen und abwechslungsreichen Naturlandschaften einen vorsichtigen, ökologisch orientierten Outdoor- und Abenteuertourismus an. 20 Jahre lang ist Wolf Kloss, geb. 1957, Deutscher, dieser Branche mit Leidenschaft verbunden. Die Aktivitäten reichen von Trekkingtouren, Klettern, Skitouren, Windsurfen, Schnorcheln, Gerätetauchen über Segeln bis hin zu Expeditionen. Über 150.000 sm Hochseeerfahung in aller Herren Länder, Mittelmeer, Karibik, Atlantik und Pazifik, Feuerland und Antarktis hat Wolf Kloss hinter sich gebracht. Mit der 'SANTA MARIA' gelangen ihm neben 7 Atlantiküberquerungen eine komplette Umrundung Südamerikas. Bei dieser Fahrt in den hohen Süden, im Jahr 1990/91, stiess er als dritte deutsche Yacht bis in die Antarktis vor. Er konnte wohl den süssen Calafate-Beeren nicht widerstehen, nach dessen Sage jeder, der von ihnen gegessen hat, nach Feuerland zurückkehrt. Alle seine Unternehmungen führte er schon immer als Touroperator durch, mit vielen begeisterten Teilnehmern. * DAS SEGELSCHIFF * Die 'SANTA MARIA' ist eine nach Plänen des deutschen Yachtkonstrukteurs REINKE in Stuttgart gebaute Stahlsloop vom Typ HYDRA. Sie ist 14.74 m lang und verdrängt 18 Tonnen. Mit sieben Kojen ist das Schiff nicht überbelegt, sondern bietet einen gewissen Lebensraum. Zwei Mercedes-Diesel garantieren Manövrierfähigkeit und Ausfallsicherheit, die Selbststeueranlage bewahrt vor ermüdendem Rudergehen auf Langfahrt. Rettungsinsel, Automatik-Sicherheitswesten und Life-Belts, sowie allerlei Elektronik erhöhen die Sicherheit und den Komfort an Bord. Was das Schiff für Kap Horn und die Antarktis auszeichnet ist der solide Stahlbau (5 mm), das stabile Rigg mit einem starken Mast (15 m), ein festes geschlossenes Deckshaus und die aufrollbare Genua. Zusätzlich eine Auswahl kleiner, fester Segel und als Sicherheitsreserve die zwei verlässlichen Dieselmotoren. * 14.74 m LüA * 1.60 m Tiefgang * 3.90 m Breite * Baujahr 1982 * Sloop mit Rollfock, Starkwindfocks, Sturmfock, Trysegel * 2 Mercedes Motoren a 55 HP * festes Steuerhaus * 2 unabhängige Steuerstände, mechanisch und hydraulisch * Radar, Echolot, GPS, Barograph, KW-Funk, Aussenborder, Sextant * Elektrischer Autopilot Autohelm 4000 * Elektrische Ankerwinsch * Stockanker 60 kg, CQR 30 kg, Danforth 30 kg * 100 m Kette 10 mm * Windsteueranlage Windpilot Pazifik * Dieselheizung * Rettungsinsel 8 Personen * Automatik-Sicherheitswesten * Life-Belts * Festbodendinghi mit 15 PS * 220 Volt Wechselstrom, 200 Watt * mehr als 300 m Festmacherleinen
 
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