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Path: Chile > Santiago Metropolitan Region > Leisure, sport and travel > Art- and culture trip

Chile Norte (Art- and culture trip), Santiago, Santiago Metropolitan Region, Chile

Article info
Article name
Chile Norte
Reference num.
6564
Address
Santiago de Chile
Region
Santiago Metropolitan Region
Main city
Santiago
 
Contact info
Name / Firm
Kapner Gabriela
Address
Schaffenbergstr. 2841352, Korschenbroich
Primary telephone
492161-640475
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Description
14 Tage | 13 Nächte - Mit bis zu 5 Tagen Verlängerung Osterinsel - Erleben Sie den Norden Chiles mit seiner ganz eigenen Vegetation. Es erwartet Sie die Metropole Santiago, Ihre traumhafte Umgebung mit den Küstenstädten, die trockenste Wüste der Welt, das Mondtal, sprudelnde Geysire und vieles mehr. 1. Tag | Stadtrundfahrt Santiago Ankunft am Flughafen Santiago. Transfer zu dem von Ihnen gewählten Hotel. Geniessen Sie am Nachmittag eine Stadtrundfahrt mit Besichtigung der historischen Innenstadt von Santiago und einen Ausflug zum Berg San Cristobal, von dem man einen herrlichen Blick auf die Stadt und die sie umgebenden schneebedeckten Anden hat. Sehen Sie den Präsidentenpalast, einst die Nationale Münzanstalt und daher La Moneda' genannt, den historischen Hauptplatz bzw. Plaza de Armas', die Kathedrale, den Palacio de la Real Audiencia', der heute das Nationale Historische Museum beherbergt, und die Casa Colonial', die Residenz des Gouverneurs während der Kolonialzeit. Den besten Blick über Santiago geniesst man vom Cerro San Cristobal. Der Berg ist Teil des riesigen Parque Metropolitano, der grünen Lunge Santiagos. Von hier aus fahren wir weiter durch Providencia, einem der nobleren Stadtviertel Santiagos mit eleganten Geschäften, sehr guten Restaurants und einigen futuristischen Hochhausbauten, bevor wir Sie zu Ihrem Hotel zurückbringen. 2. Tag | Via Concha y Toro und das Maipo Tal Am Vormittag fahren wir zu Concha y Toro, dem grössten und vielleicht wichtigsten Weinexporteur Chiles. Wir werden die ältesten ihrer Weinkeller südlich von Santiago im Maipo Tal besichtigen. Gegründet im Jahre 1883 befindet es sich inmitten eines wunderschönen Parks nahe der alten Familienvilla La Chascona', die ebenfalls aus der Zeit vor der Jahrhundertwende stammt. Unsere Besichtigung des Weingutes schliesst die Weinkeller und das Historische Museum ein. Die bekanntesten Marken von Concha y Toro sind Don Melchor, Marquéz de Casa Concha und Casillero del Diablo. Anschliessend fahren wir weiter zum Dorf Pirque, wo wir zum Mittagessen (optional) im La Vaquita Echa' einkehren. Das gemütliche Restaurant ist bekannt für seine traditionelle chilenische Landküche. Am Nachmittag setzen wir unsere Fahrt durch das wunderschöne Maipo Flusstal fort, das bis hoch in die Anden führt. Die Stadt San José de Maipo wurde im traditionellen Schachbrettmuster' mit der Plaza de Armas im Zentrum angelegt. Viele interessante Adobe-Gebäude gibt es hier zu sehen, was dem Ort den Hauch der Kolonialzeit verleiht. Nachdem wir die Schönheit dieser typisch chilenischen Landschaft erlebt und die freie Gebirgsluft der Anden geatmet haben, werden wir nach Santiago zurückkehren. 3. Tag | Valparaso und Via del Mar Ganztagesausflug nach Valparaso, dem ältesten Hafen von Chile. Auch Kongress und Senat residieren in dieser lebhaften Hafenstadt: als 1989 Demokratie und somit der Nationalkongress wieder hergestellt wurden, verlegte man ihn von Santiago hierher. Auf unserer Stadtrundfahrt werden wir das Regierungsgebäude, die Plaza Sotomayor, die Plaza Victoria, die Kathedrale und das Hafengebiet besichtigen. Hoch über der Stadt sieht man eine fantastische Ballung von kunterbunt gestrichenen Häusern. Der obere und untere Teil der Stadt sind mit 16 Schrägaufzügen verbunden, die um die Jahrhundertwende konstruiert wurden, als die Stadt ein gewaltiges Wachstum erfuhr. Von Valparaso aus fahren wir entlang der Küste weiter zu den wunderschönen Stränden von Via del Mar, der Gartenstadt, wie sie wegen ihrer vielen Park- und Grünanlagen genannt wird. In einem der attraktivsten - dem Parque Quinta Vergara - werden wir uns etwas Zeit nehmen. Hier befinden sich auch ein Amphitheater und das Museum der Schönen Künste. Via del Mar ist eine lebendige Stadt mit weitläufigen Sandstränden, modernen Hotels, erstklassigen Restaurants, eleganten Bars und dem im Jahre 1932 erbauten Casino, das in einer wunderschönen Gartenanlage liegt. Gegen Abend Rückkehr nach Santiago. Optional: Besuch des Weinguts Veramonte und Weinprobe. 4. Tag | La Serena Transfer zum Flughafen Santiago, Flug nach La Serena. Ankunft am Flughafen in La Serena. Transfer zum Hotel. Geniessen Sie am Nachmittag eine Stadtrundfahrt, einschliesslich des ältesten Teils der Stadt mit dem Hauptplatz, der Kathedrale (1844) und dem Gonzlez Videla Haus, in dem sich heute das Stadtmuseum befindet. Der Mercado La Recova' präsentiert, was die Region an Töpferwaren, Stoffen, Teppichen und köstlichen Früchten zu bieten hat. Wir werden das Archäologische Museum mit seiner aussergewöhnlichen Sammlung von Diaguita / Molle Indianer Ausstellungsstücken und Keramik besichtigen und anschliessend einen grossartigen Ausblick vom Aussichtspunkt der Universität in La Serena geniessen. Von dort aus können wir auch den Faro Monumental' sehen - der Leuchtturm ist das Wahrzeichen von La Serena. Entlang der acht Kilometer langen Strandpromenade Avenida del Mar' pulsiert das quirlige Strandleben mit vielen Restaurants, Pubs und Hotels. Gegen Abend kehren wir zum Hotel zurück. 5. Tag | Elqui Tal Nach dem Frühstück brechen wir auf in Richtung des Elqui Tales. Das Valle del Elqui, wie die Chilenen es auf Spanisch nennen, ist eines der schönsten Oasentäler in Chile, reich ausgestattet mit Weinbergen und Obstplantagen. Hier werden die Tafeltrauben entweder zur Herstellung des Pisco, dem berühmten chilenischen Schnaps, oder für Rosinen verwendet. Die besondere Kombination aus Bergen und Wüste in diesem Tal sorgt für einen der klarsten Himmel auf Erden. Schon die Inkas haben diesem Tal eine besondere, spirituelle Bedeutung beigemessen. Heute übt das Tal weiterhin eine Anziehungskraft auf diejenigen aus, die an neueren Wissenschaften und dem Okkultismus interessiert sind. Tatsächlich befinden sich viele sichtbare Dinge' am Nachthimmel und viele der führenden Astronomen der Welt arbeiten in einigen der weltbesten Sternwarten in dieser Region. Vicua ist das Zentrum der Pisco-Herstellung. Pisco ist der traditionelle chilenische Schnaps (Trester), der aus Weintrauben gebrannt wird. Während unseres Aufenthaltes werden wir ein Pisco Weingut und die dazugehörige Brennerei besichtigen und natürlich auch ein Gläschen Pisco probieren! Vicua ist als Geburtsort von Gabriela Mistral bekannt geworden, der chilenischen Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin. Das Museum ist gefüllt mit Fotografien, Kunstgegenständen und Originalmanuskripten. Die Einfachheit und Kargheit ihrer Geburtsstätte steht in starkem Kontrast zu ihrem Leben, ihrer Arbeit und ihren Reisen als Schriftstellerin. Am Abend kehren wir zurück nach La Serena. 6. Tag | Nationalpark Fray Jorge (Ausflug nur donnerstags bis sonntags und feiertags möglich) Heute unternehmen wir einen ganztägigen Ausflug in den Nationalpark Fray Jorge. Oberhalb von 500 Meter wächst hier, in einer ansonsten wüstenartigen Umgebung, subtropischer Feuchtwald mit Schlingpflanzen und Lianen. Dieses Phänomen wird einzig durch den Küstennebel, genannt Camanchaca', verursacht. Mit diesem Nebel werden nördlich von La Serena täglich riesige Mengen an Trinkwasser gewonnen. Die bemerkenswert dichte Vegetation ist eigentlich charakteristisch für den regenreichen Süden Chiles. Viele der Pflanzen und insbesondere Kakteen sind einzigartig und wachsen nur hier. Die UNESCO hat übrigens vor kurzem den Nationalpark Fray Jorge zu einem Weltbiosphärenreservat erklärt. Nach einer informativen Einführung im Büro der Parkverwaltung werden wir Zeit haben, auf einer kurzen Wanderung den Park zu erkunden. Auf dem Rückweg nach La Serena besuchen wir das Zaubertal, Valle del encanto, in dem es Petroglyphen, Piktogramme und Steinzeichnungen (2000 v.Chr.) zu sehen gibt. 7. Tag | La Serena | Antogafasta Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen, Flug nach Antofagasta. Ankunft am Flughafen in Antofagasta. Transfer zum Hotel. Geniessen Sie am Nachmittag eine Stadtrundfahrt, bei der wir die wichtigen Sehenswürdigkeiten von Antofagasta kennen lernen, einschliesslich der historischen Innenstadt und des Hauptplatzes Coln mit dem Uhrturm, der Big Ben nachempfunden wurde und ein Geschenk der englischen Kolonie war, die geschäftige Einkaufsstrasse Arturo Prat, den alten Hafen und das historische Bolivianische Handelshaus, heute ein Museum. Ein kurzer Abstecher führt uns zur La Portada', dem Naturmonument von Antofagasta: der gigantische gelbe Sandsteinfels, durch die Kraft des Ozeans zu einem riesigen Tor ausgespült, wird malerisch von Wellen umspielt. Rückkehr zum Hotel und Übernachtung. 8. Tag | Calama - San Pedro - Tal des Mondes Transfer zum Busbahnhof in Antofagasta. Von Antofagasta aus fahren wir mit einem regulären Linienbus durch einen Teil der Atacama Wüste nach Calama. Von dort geht es mit einem privaten Transfer weiter nach San Pedro. Unterwegs werden Sie spektakuläre Blicke auf die Cordillera de la Sal' - das Salzgebirge - erleben. Mit der Abenddämmerung begeben wir uns auf einen Ausflug in das Mondtal, Valle de la Luna, um den Sonnenuntergang in dieser bizarren, mondähnlichen Landschaft mit ihren leuchtenden Farben zu geniessen. Seltsame Felsformationen und der Lincancabur Vulkan im Hintergrund machen diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nach Sonnenuntergang kehren wir zurück nach San Pedro und übernachten dort. 9. Tag | Salar de Atacama Morgens besuchen wir das Archäologische Museum Padre le Paige mit seiner berühmten Sammlung historischer Fundstücke, die die Entwicklung der Atacameo-Gesellschaft zeigt. Die Kirche von San Pedro stammt aus dem 17. Jahrhundert mit einem aus Kakteenholz gefertigtem Dach. Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg zum Salar de Atacama. Unterwegs besuchen wir das Dorf Toconao, dessen Häuser und Kirche aus weissen Vulkanstein-Ziegeln erbaut wurden, was dem Ort ein ganz eigenes Gesicht verleiht. Völlig getrennt von der Kirche steht der Turm auf dem kleinen, grünen Dorfplatz. Wir fahren weiter zum Salar de Atacama. Der 3.000 Quadratkilometer riesige Salzsee, reich an Mineralen, wie Borax und Lithium, ist der Lebensraum für verschiedene Flamingoarten. Die Lagune Chaxa, Teil der Reserva Nacional de los Flamingos', bietet hervorragende Möglichkeiten, diese Vögel aus der Nähe in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Am Abend kehren wir zum Hotel in San Pedro zurück. 10. Tag | Geysire El Tatio Sehr früh brechen wir auf zu den Geysiren von El Tatio. Die Geysire liegen auf einer Höhe von 4.500 Meter über dem Meeresspiegel auf dem Altiplano und bieten ein spektakuläres Schauspiel am frühen Morgen. Es gibt ca. 40 Geysire und Thermalquellen, die alle im Morgengrauen brodeln und meterhoch in die Luft zischeln. Das frühe Sonnenlicht, das die Fontänen der Geysire streift und in vielen Farben leuchten lässt, bleibt wohl jedem in unvergesslicher Erinnerung. Auf der Rückfahrt nach San Pedro tupfen die Yareta-Büsche, die aus Steinnischen hervorblitzen, leuchtendes Grün in die karge Wüste. Am frühen Nachmittag erreichen wir San Pedro und der Rest des Tages gehört Ihnen, z.B. um diese bezaubernde Oasenstadt mit ihren niedrigen Adobehäusern und sandigen Strassen kennen zu lernen. Ein lokaler Kunsthandwerksmarkt und schattenspendende Restaurants sorgen für einen angenehmen Nachmittag. 11. Tag | Chuquicamata - Calama | Arica Auf der Rückfahrt nach Calama besuchen wir Chuquicamata, die grösste offene Kupfermine der Welt. Chucki', wie die Einheimischen sie schlicht nennen, ist riesig und eindrucksvoll. Zusammen mit der chinesischen Mauer und den Pyramiden von Gizeh gehört sie zu den wenigen von Menschenhand geschaffenen Dingen, die man vom Weltraum aus sehen kann. Nach der Besichtigung fahren wir Sie zum Flughafen nach Calama, Flug nach Arica. Ankunft am Flughafen Arica und Transfer zum Hotel. Geniessen Sie am Nachmittag eine Stadtrundfahrt und besuchen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie den El Morro Turm, ein gelber Sandsteinfels, den die Chilenen 1880 im Salpeterkrieg erstürmten, das historische Zollgebäude, die Kirche San Marco, eine Fertigbau-Eisenkonstruktion, die 1875 von Gustav Eiffel entworfen wurde, und den Kunsthandwerksmarkt. Hier wird Ihnen ein guter Überblick über andine Webtechniken, Korbflechterei und traditionelle Keramikkunst gegeben. Später besuchen wir das im Azapa Tal gelegene archäologische Museum von San Miguel, in dem eine interessante Sammlung von Mumien der Chinchorro Kultur ausgestellt ist. An den Hängen des Tales befinden sich übrigens viele interessante Geoglyphen. 12. Tag | Putre Nach dem Frühstück beginnen wir eine zweitägige Exkursion auf das chilenische Altiplano. Unterwegs unternehmen wir interessante Abstecher in malerische präkolumbianische Dörfer wie Poconchile und Socoroma, wo die einheimischen Aymara immer noch auf traditionelle Weise Kartoffeln und Mais im Terrassenfeldbau anbauen. In der Quebrada de Cardones werden wir den majestätischen Kerzenkaktus in seiner natürlichen Wüstenumgebung sehen. Während wir weiter in die Anden vordringen, stossen wir auf antike Festungen, die ein stummes Zeugnis von der Inka- und Tiawanaku-Vergangenheit ablegen. Im Dorf Putre angekommen, sehen wir Terrassenanlagen, die aus präkolumbianischer Zeit stammen und heute für den Anbau von Alfalfa und Oregano genutzt werden. Abendessen und Übernachtung in der Hosteria Las Vicuas in Putre, dem einzigen Hotel in dieser idyllisch-einsamen Gegend. 13. Tag | Lauca Nationalpark Wir erkunden heute die einzigartige Landschaft des Altiplano mit seiner reichen Tier- und Pflanzenwelt: Guanakos, Vicuas, Alpacas, Flamingos und viele andere Vogelarten, Pumas, Füchse, Stinktiere und Gürteltiere sind nur einige von ihnen. In Parinacota, unserem ersten Ziel, gruppieren sich kleine Häuser malerisch um das 300-jährige Adobekirchlein mit seinem freskengeschmückten Innenraum. In erster Linie wird das Dorf noch heute von den Aymara Indianern bewohnt, die schon in prähispanischer Zeit eine der grossen Volksgruppen waren. Von Parinacota führt die Fahrt weiter zum in 4.500 Meter Höhe gelegenen Chungara See, dessen smaragdgrüne Fläche wie ein Spiegel erscheint, in dem der 6.400 Meter hohe Vulkan Parinacota sein schneebedecktes Haupt betrachtet. Der Lago Chungara ist der höchstgelegene See der Welt und der Lauca Nationalpark sicherlich einer der spektakulärsten in Chile. Gegen Abend Rückfahrt nach Arica und Übernachtung. 14. Tag | Arica Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen Arica, von wo aus Sie Ihre Heim- oder Weiterreise antreten können. Bemerkung: Diese Reise umfasst die kürzest möglichen Transferwege (abhängig vom Reisedatum). Je nach Erholungswunsch empfehlen wir eventuell an der ein oder anderen Stelle einen weiteren Tag ohne Programm einzuplanen. Gerne geben wir Empfehlungen. Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, zum krönenden Abschluss einen Aufenthalt auf den Osterinseln in diese Reise zu integrieren. Osterinsel Mitten im Pazifischen Ozean, 4.000 Kilometer von der Chilenischen Küste entfernt, liegt eine kleine Insel einsam im Meer, verzaubert von Mythen und Sagen. Rapa Nui, wie sie eigentlich heisst, bedeutet Nabel der Welt'. Als am Ostersonntag 1722 die Niederländer als erste Europäer die Insel entdeckten, nannten sie sie schlicht Osterinsel'. Doch diese Insel birgt noch etwas weitaus Spannenderes als man sich vorzustellen vermag. So weit von all und jedem entfernt, isoliert durch den grössten Ozean der Welt, besitzt sie eine reichhaltige Geschichte, Kunst, Sprache und interessanterweise sogar einen Bürgerkrieg - und das alles auf einer Insel, die nicht mal 25 km breit und lang ist. Die Insel hat in etwa die Form eines gleichseitigen Dreiecks, erstreckt sich an ihrer längsten Seite über 24 km und besitzt erloschene Vulkankegel in jeder der drei Inselspitzen. Inmitten der angenehmen Atmosphäre polynesischer Gastfreundschaft wirkt die gesamte Insel heute wie eine Art Freilichtmuseum mit mehr als 600 MOAI (einige bis zu neun Metern hoch), dem faszinierenden Orongo Tal und vielen traditionellen Höhlenbehausungen, die ebenfalls zur Besichtigung offen stehen. Hanga Roa ist die kleine Hauptstadt der Insel. Hier lebt der grösste Teil der Bevölkerung (ca. 2.000 Einwohner). Der Rapa Nui Nationalpark wurde im Jahre 1935 gegründet, um die archäologisch wichtigen Stellen auf der ganzen Insel zu schützen. Tatsächlich umfasst heute der Nationalpark fast die gesamte Insel. Sehenswerte Kulturstätten Der Vulkan Ranu Raraku ist die Stelle, wo die Moais aus dem einzigartigen Felsgestein der Insel herausgeschlagen wurden. Hier befinden sich mehr als 300 unvollendete Statuen in unterschiedlichen Phasen der Fertigstellung. Die grösste ist fast 22 Meter hoch und wiegt ca. 250 Tonnen. Orongo ist der geheiligte Ort, wo der König der Vogelmenschen'-Kultur auserwählt wurde. Hier sind die Häuser aus Steinplatten gebaut und in der alten Anlage befinden sich viele interessante Petroglyphen. Von hier aus hat man auch einen bezaubernden Ausblick über das Meer zu den drei kleinen Inseln: Motu Nui, Motu Iti und Motu Kao Kao, wo einst die historische und heroische Suche nach dem ersten Seeschwalbenei der Saison stattfand. Rano Kao ist ein erloschener Vulkan mit einem tiefen und geheimnisvollen Kratersee, in unmittelbarer Nähe des Orongo Dorfes. Mit ca. ein Kilometer Durchmesser ist es das grösste Wasserreservoir der Insel. Wir empfehlen, mindestens drei Tage auf der Osterinsel zu verbringen. Der weite Weg ist zu schade, um lediglich die Highlights im Eiltempo abzuhaken'. Den wirklichen Zauber von Rapa Nui' wird nur derjenige erkennen, der die Insel in Ruhe erforscht.
 
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