13 Tage | 12 Nächte -
Mit bis zu 5 Tagen Verlängerung Osterinsel - Erleben Sie die Metropole Santiago, Pucn, die Patagonischen Seengebiete und das majestätisch freie Patagonien. Weite zum Träumen, Natur zum verzaubern und gigantische Vulkane in erhabener Grösse und Kraft. 1. Tag | Stadtrundfahrt Santiago
Ankunft am Flughafen Santiago. Transfer zu dem von Ihnen gewählten Hotel. Geniessen Sie am Nachmittag eine Stadtrundfahrt mit Besichtigung der historischen Innenstadt von Santiago und einen Ausflug zum Berg San Cristobal, von dem man einen herrlichen Blick auf die Stadt und die sie umgebenden schneebedeckten Anden hat.
Sehen Sie den Präsidentenpalast, einst die Nationale Münzanstalt und daher La Moneda' genannt, den historischen Hauptplatz bzw. Plaza de Armas', die Kathedrale, den Palacio de la Real Audiencia', der heute das Nationale Historische Museum beherbergt, und die Casa Colonial', die Residenz des Gouverneurs während der Kolonialzeit.
Den besten Blick über Santiago geniesst man vom Cerro San Cristobal. Der Berg ist Teil des riesigen Parque Metropolitano, der grünen Lunge Santiagos. Von hier aus fahren wir weiter durch Providencia, einem der nobleren Stadtviertel Santiagos mit eleganten Geschäften, sehr guten Restaurants und einigen futuristischen Hochhausbauten, bevor wir Sie zu Ihrem Hotel zurückbringen.
2. Tag | Pucn
Transfer zum Flughafen Santiago, Flug nach Temuco. Ankunft am Flughafen in Temuco. Landschaftlich reizvolle Fahrt entlang des Ufers des Lago Villarrica nach Pucn. Auf unserem Weg werden wir die Stadt Villarrica besichtigen, die sich an der westlichen Seite des Sees befindet. Transfer zu dem von Ihnen gewählten Hotel in Pucn. Zeit, um die Stadt Pucn zu Fuss zu erkunden.
3. Tag | Pucn
Wählen Sie eine Exkursion (optional) oder legen Sie einfach die Füsse hoch und geniessen Sie Ihre Umgebung.
4. Tag | Pucn
Wählen Sie eine Exkursion (optional) oder legen Sie einfach die Füsse hoch und geniessen Sie Ihre Umgebung.
5. Tag | Puerto Montt - Ancud
Nach dem Frühstück Transfer nach Puerto Montt (Landweg). Von Puerto Montt beginnen wir mit einer Stadtrundfahrt in der Hauptstadt des chilenischen Seengebietes. 1853 wurde Puerto Montt von deutschen Siedlern an der Stelle eines Dorfes der einheimischen Mapuche Indianer gegründet. Wir schlendern über den Hauptplatz und nehmen uns Zeit für die Besichtigung der historischen Monumente. Danach besuchen wir den Hafen und den Fischmarkt von Angelm, auf dem auch Kunsthandwerk angeboten wird. Von Angelm aus fahren wir weiter entlang der Küste zur Insel Chiloé.
Südlich von Puerto Montt bricht der Kontinent förmlich auf und zersplittert sich in ein Archipel. La Isla Grande' ist die grösste Insel des Chiloé Archipels, das insgesamt aus ca. hundert Inseln besteht. Es ist ein sehr artenreiches Gebiet, besonders reich an vielen verschiedenen Vogelarten und Meerestieren. Inselfarmer und Fischer leben auf traditionelle Weise in malerischen Dörfern. Traditionelle Familien besitzen beides, sowohl ein Fischerboot als auch ein Stück Land. Viel von Chiloés kennzeichnendem Charakter stammt aus 200 Jahren nahezu gänzlicher Isolation vom Festland während der Kolonialzeit. Bis heute besitzt Chiloé sehr viel eigene Folklore, Kunst und Mythologie. Es gibt unglaublich viele Geschichten, die von der umfangreichen Vergangenheit bis zur jüngeren Generation reichen. Manchmal wird es das Land der tausend Kirchen genannt, weil es so viele leuchtend bunt gestrichene Holzkirchen gibt. Die meisten sind vollkommen aus Holz gebaut; statt Nägeln wurden Holzstifte verwandt. Chiloé ist auch die Insel der Kartoffel. Tatsächlich gibt es viele Studien, die besagen, dass Chiloé der echte Ursprung der Kartoffel ist. Es wird gesagt, es gäbe mehr als zweihundert einheimische Sorten.
Nachdem wir mit der Fähre die Strasse von Pargua überquert haben, erreichen wir Ancud. Unser gemütliches Hotel Hosteria Ancud' ist in der traditionellen Holzbauweise von Chiloé mit Holzstiften und Balkenkonstruktion errichtet worden. Ein grosser Kamin lädt Sie ein, sich zu setzen, sich zu entspannen und den Blick über den Pazifik zu geniessen. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung, um sich auszuruhen oder das nahe gelegene historische Fort von San Antonio anzuschauen, wo einst die spanische Kolonie vor den Engländern geschützt wurde.
6. Tag | Dalcahue - Castro - Ancud
Heute fahren wir weiter südlich in das Fischerdorf Dalcahue, in dem wir uns Zeit zum Spazieren und Erkunden nehmen. Der Sonntagsmarkt in Dalcahue ist eine faszinierende Mischung aus Fisch- und Gemüsemarkt, lokales Kunsthandwerk wird von einheimischen Händlern den Reisenden angepriesen und nebenan kauft eine einfache Bauersfrau einen neuen knallroten Plastikeimer. Dalcahue ist der Knotenpunkt für viele kleinere, vor der Küste liegende Inseln und traditionelle Fischerdörfer. Es gewährt einen kurzen Einblick in das traditionelle Leben auf Chiloé mit seinen Schindelhäusern und den bunten Fischerbooten, von denen riesige, knallrote Krebse entladen werden.
Von Dalcahue aus fahren wir weiter nach Castro, der Hauptstadt von Chiloé. Hier werden wir die Plaza de Armas' und die mutig, in knall-lila-orange angemalte Kathedrale besichtigen. In der Kirche selbst findet sich eine prachtvolle antike Holzausstattung. Am Hafen werden wir den grössten Kunsthandwerkermarkt der Insel besuchen. Castro ist, wie viele Orte auf Chiloé, bekannt wegen seiner Palafitos', Häuser, die auf aus dem Wasser ragenden Pfählen gebaut worden sind. Es gibt viele Erklärungen für diese Tradition, doch die Einleuchtendste ist vielleicht die einfache Tatsache, dass frühe Siedler versuchten, Steuern zu sparen, denn der Meeresgrund gehörte bekanntlich jedermann. Übernachtung in Ancud.
7. Tag Puerto Montt - Puerto Varas
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen in Puerto Montt , Flug nach Puerto Varas. Wir fahren entlang der Uferstrasse des Llanquihue Sees mit atemberaubenden Ausblicken auf die Vulkane Osorno und Calbuco. Unser erster Halt sind die beeindruckenden Saltos de Petrohue. Diese Ansammlung von Stromschnellen und Wasserfällen wurde von der abfliessenden Lava des Vulkans Osorno geschaffen - die tosenden Wassermassen des Petrohue Flusses haben in Tausenden von Jahren beeindruckende Formationen aus dem erkalteten Lavagestein geformt.
Am Bootsanleger in Petrohue gehen wir an Bord des Katamarans und die Fahrt über den Lago Todos Los Santos kann beginnen: der Allerheiligensee ist umgeben von hohen Bergen, deren untere Abhänge dicht bewaldet sind, doch eindeutig dominiert der schneebedeckte Vulkan Osorno die wunderschöne Szenerie. Den Rest des Vormittags verbringen wir auf dem Wasser: kleine Inseln, Wasserfälle und der steil aufragende Gipfel des Vulkans Puntiagudo gleiten an uns vorbei.
Gegen Mittag kommen wir in Peulla an der Ostseite des Sees an. Hier, im Herzen des Nationalparks Vicente Pérez Rosales, unternehmen wir eine lehrreiche Wanderung zur Cascada de la Novia' mitten durch den dichten Valdivianischen Regennebelwald. Viele der einheimischen Bäume und Pflanzen werden auf dem interessanten Naturlehrpfad erklärt.
Am Nachmittag setzen wir die Tour über den Pérez Rosales Pass nach Argentinien fort. Jeweils kürzere Strecken werden überland' per Bus zurückgelegt, um dann wieder überraschend an einen einsamen See zu gelangen, der per Boot oder Katamaran überquert wird. Überall herrliche Blicke auf die unberührte Andenlandschaft - es ist schon ein besonderes Geschenk, dass auf dieser einsamen Strecke niemals eine öffentliche Strasse gebaut wurde, sondern noch heute gereist wird, wie die ersten Siedler vor über 100 Jahren es erlebt haben. Nach Ankunft in Puerto Panuelo am Nahuel Huapi See werden wir Sie zu dem von Ihnen gewählten Hotel in Bariloche bringen.
8. Tag | Bariloche
Tag zur freien Verfügung, um Bariloche und Umgebung kennen zu lernen.
9. Tag | Bariloche - Puerto Varas (Bus)
Transfer zum Internationalen Busbahnhof in Bariloche und Fahrt über den Puyehue Pass zurück nach Chile und Puerto Varas. Der erste Teil der Strecke führt an der Küste des lang gestreckten Nahuel Huapi Sees entlang. Danach geht es steil bergauf auf der kleinen Pass-Strasse über die Anden. Auf der chilenischen Seite führt die Strasse entlang des Lago Puyehue mit herrlichen Ausblicken auf die schneebedeckten Vulkane Antillanca, Puyehue und Calbuco. Am Spätnachmittag erreichen wir Puerto Varas. Auf Wunsch (Aufpreis) kann man die Strecke von Bariloche nach Puerto Montt auch mit dem Flugzeug zurück legen. Flug nach Punta Arenas. Empfang am Flughafen oder an Ihrem Hotel in Punta Arenas. Fahrt in nördlicher Richtung durch die weite Patagonische Pampa' nach Puerto Natales. Transfer zu dem von Ihnen gewählten Hotel.
10. Tag | Torres del Paine Nationalpark
Wir fahren früh los zu einem ganztägigen Ausflug in den Torres del Paine Nationalpark. Eine ausführliche Rundfahrt führt uns durch den gesamten Park mit herrlichen Ausblicken auf die Torres Spitzen und das Torres Massiv, den Lago Grey und den Grey Gletscher. Bei einigen kürzeren Wanderungen werden wir zu den allerschönsten Aussichtspunkten des Parks gelangen und natürlich auch die artenreiche Flora und Fauna kennen lernen. Am späten Nachmittag Transfer zur Hosteria Las Torres und Übernachtung.
11. Tag | Torres del Paine Nationalpark
Ein Tag in diesem grossartigen Park am Ende der Welt. Viel Zeit für eigene Erkundungen oder aber, um an einer der vielen angebotenen optionalen Exkursionen teilzunehmen: für jeden ist etwas dabei, von leichten Wanderungen bis zur anspruchsvollen Trekkingtour. Am späten Nachmittag Transfer zurück nach Puerto Natales und Übernachtung.
12. Tag | Monte Balmaceda & Serrano Gletscher
Morgens startet die ganztägige Bootsfahrt zu den Gletschern Balmaceda und Serrano im Hafen von Puerto Natales. Die Fahrt führt durch den Fjord Ultima Esperanza, vorbei am spektakulären Gletscher Serrano, der an der Ostseite des Bernardo O'Higgins Nationalparks herabkommt. Am Ende des Fjords legt das Boot an und es geht zu Fuss weiter - ca. 1 km auf einem gut ausgebauten Weg durch den unberührten subantarktischen Wald bis an den Fuss des Balmaceda Gletschers. So nahe kommt man wohl nur selten in seinem Leben an einen Gletscher! Im Laufe des Nachmittags geht die Fahrt zurück nach Puerto Natales durch das spektakuläre Labyrinth aus Kanälen und Inselchen. Übernachtung im Hotel Ihrer Wahl in Puerto Natales.
13. Tag | Puerto Natales - Punta Arenas
Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen in Punta Arenas.
Bemerkung: Diese Reise umfasst die kürzest möglichen Transfer-Wege (abhängig vom Reisedatum). Je nach Erholungswunsch empfehlen wir eventuell an der ein oder anderen Stelle einen weiteren Tag ohne Programm einzuplanen. Gerne geben wir Empfehlungen.
Sie haben zusätzlich die Möglichkeit, zum krönenden Abschluss einen Aufenthalt auf den Osterinseln in diese Reise zu integrieren.
Osterinsel
Mitten im Pazifischen Ozean,
4.000 Kilometer von der Chilenischen Küste entfernt, liegt eine kleine Insel einsam im Meer, verzaubert von Mythen und Sagen. Rapa Nui, wie sie eigentlich heisst, bedeutet Nabel der Welt'. Als am Ostersonntag 1722 die Niederländer als erste Europäer die Insel entdeckten, nannten sie sie schlicht Osterinsel'. Doch diese Insel birgt noch etwas weitaus Spannenderes als man sich vorzustellen vermag. So weit von all und jedem entfernt, isoliert durch den grössten Ozean der Welt, besitzt sie eine reichhaltige Geschichte, Kunst, Sprache und interessanterweise sogar einen Bürgerkrieg - und das alles auf einer Insel, die nicht mal 25 km breit und lang ist. Die Insel hat in etwa die Form eines gleichseitigen Dreiecks, erstreckt sich an ihrer längsten Seite über 24 km und besitzt erloschene Vulkankegel in jeder der drei Inselspitzen. Inmitten der angenehmen Atmosphäre polynesischer Gastfreundschaft wirkt die gesamte Insel heute wie eine Art Freilichtmuseum mit mehr als 600 MOAI (einige bis zu neun Metern hoch), dem faszinierenden Orongo Tal und vielen traditionellen Höhlenbehausungen, die ebenfalls zur Besichtigung offen stehen.
Hanga Roa ist die kleine Hauptstadt der Insel. Hier lebt der grösste Teil der Bevölkerung (ca. 2.000 Einwohner).
Der Rapa Nui Nationalpark wurde im Jahre 1935 gegründet, um die archäologisch wichtigen Stellen auf der ganzen Insel zu schützen. Tatsächlich umfasst heute der Nationalpark fast die gesamte Insel.
Sehenswerte Kulturstätten
Der Vulkan Ranu Raraku ist die Stelle, wo die Moais aus dem einzigartigen Felsgestein der Insel herausgeschlagen wurden. Hier befinden sich mehr als 300 unvollendete Statuen in unterschiedlichen Phasen der Fertigstellung. Die grösste ist fast 22 Meter hoch und wiegt ca. 250 Tonnen.
Orongo ist der geheiligte Ort, wo der König der Vogelmenschen'-Kultur auserwählt wurde. Hier sind die Häuser aus Steinplatten gebaut und in der alten Anlage befinden sich viele interessante Petroglyphen. Von hier aus hat man auch einen bezaubernden Ausblick über das Meer zu den drei kleinen Inseln: Motu Nui, Motu Iti und Motu Kao Kao, wo einst die historische und heroische Suche nach dem ersten Seeschwalbenei der Saison stattfand.
Rano Kao ist ein erloschener Vulkan mit einem tiefen und geheimnisvollen Kratersee, in unmittelbarer Nähe des Orongo Dorfes. Mit ca. ein Kilometer Durchmesser ist es das grösste Wasserreservoir der Insel.
Wir empfehlen, mindestens drei Tage auf der Osterinsel zu verbringen. Der weite Weg ist zu schade, um lediglich die Highlights im Eiltempo abzuhaken'. Den wirklichen Zauber von Rapa Nui' wird nur derjenige erkennen, der die Insel in Ruhe erforscht. |